Monday, November 26, 2012

William Gibson's writing is a pretty big influence. And I really think what my friends do is the best: Timur Si-Qin, Keaton Ventura, M.E.S.H., K-Hole, T1MES, Simon Denny, Margaret Haines, Analisa Teachwood and that's just a few. Oh and Roseanne Barr, I think what she's done is amazing.

The area is mostly full of Turkish communities and young artists since it is still very affordable to live there. I remember when I moved to Berlin for a few months in 2010, on my first night there a bunch of drunk Turkish teenagers tried to attack me on the street in front of what would a year later become an artist bar called Times, run by our friends and artists Max Pitegoff and Calla Henkel and Lindsay Lawson. It is a pretty amazing place where you can meet everyone, and that is where we first met Helga Wretman, artist and professional stuntwoman, and DJ and musician M.E.S.H., who both worked with us on this project.


Wir Kinder von "based in Berlin"


Matthias Fritsch montiert nicht nur gefundenes Web-Material, der Ausgangspunkt seiner Arbeit ist ein im Jahr 2000 selbst gedrehter und 2006 auf Youtube gestellter Film: Auf der Berliner Fuckparade filmte er einen Techno-Nomaden im Wikingerlook, der selbstvergessen tanzt, ungehobelte Mitraver zurechtweist und fortschickt und ansonsten einfach sehr interessant anzusehen ist. Der Film wurde ein riesiger Youtube-Erfolg, und weltweit fanden sich Leute, die ihrerseits Tribute drehten.

Die große Halle der KunstWerke (KW) gehört Jeremy Shaws zweikanaliger Videoprojektion „Best Minds Part one“ von 2007: Man sieht wild tanzende Jugendliche im Schummerlicht, extrem verlangsamt, der Soundtrack macht aus dem aggressiven Heavy-Metal-Setting eine melancholische Elegie. Gedreht wurde bei einem Konzert in Vancouver, trotzdem funktioniert die Arbeit als Verweis auf den Mythos von Berlin als Stadt der nächtliche Club-Exzesse; dazu passt, dass Shaw an mehreren Orten im Stadtraum alte Plakate zum Christiane F.-Film aufgehängt hat.

Eine der besten Arbeiten in den KW folgt, etwas schnöde im Treppenhaus platziert:Ilja Karilampis Film über Dr. Dre, in dem er dem Gerücht (oder der Phantasie) nachgeht, dass der HipHop-Produzent ursprünglich Architekt werden wollte: Wie hätte ein Gangsta-Rapper aus den Projects wohl Beton verbaut? Wahrscheinlich im Bauhaus-Stil, ist Karilampis Antwort.

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